Folge 158 – Wer bin ich mit dir... und wer bin ich ohne dich? Über Identität und Unabhängigkeit in Beziehungen

Shownotes

Diese Folge ist der Auftakt zu einer kleinen, neuen Beziehungsreihe im byyond Podcast und sie startet mit der Frage:

Wer bin ich mit dir… und wer bin ich ohne dich?

Denn Beziehung ist nicht nur Romantik. Beziehung ist auch ein Spiegel für Identität, Angst und Wachstum. Und genau hier wird es für viele Frauen sensibel: Wie nah kann ich jemandem kommen, ohne mich selbst zu verlieren?

Oscar ist in dieser Reihe mit an Bord und genau diese männliche Perspektive auf Nähe, Freiheit und Bindung bringt eine Tiefe rein, die du selten hörst.

✨ In dieser Episode für dich

✨ Warum Beziehungen nicht nur zeigen, wie sehr wir lieben, sondern wie stabil unser Selbstgefühl wirklich ist ✨ Die Schlüssel-Unterscheidung, die alles verändert: Verbundenheit vs. Verschmelzung ✨ Woran du spürst, dass es kippt: wenn aus Liebe unbewusst Angst wird ✨ Die Frage hinter der Frage: Brauche ich dich oder will ich dich? ✨ Wie sich Liebe anfühlt, wenn sie auf Wahl basiert statt auf Mangel ✨ Freiheit in Beziehung: warum Rückzug, Zeit allein oder eigene Interessen so oft triggern ✨ Warnzeichen für Selbstvergessenheit im „Wir“ (auch wenn es sich am Anfang romantisch anfühlt) ✨ Was reife Liebe wirklich ist

Diese Folge ist für dich, wenn du Liebe willst ohne dich selbst dafür zu verlassen. 🩷

🌙 Silvermoon: Wenn du bereit bist, Liebe nicht länger zu romantisieren, sondern sie wirklich zu verstehen und bewusst zu leben, dann ist Silvermoon, unser 3-wöchiger Intensivkurs für Liebe und Partnerschaft, dein nächster Schritt: https://www.byyond.de/silvermoon-intensivkurs

Links zur Folge:

🌙 Silvermoon: https://www.byyond.de/silvermoon-intensivkurs

Mail: support@byyond.ch

Michèle auf Instagram: https://www.instagram.com/michele_byyond/

Komm in die gobyyond Facebook-Gruppe mit noch mehr kostenfreiem Content: https://www.facebook.com/groups/gobyyond

Links zur Folge:

🌙 Silvermoon: https://www.byyond.de/silvermoon-intensivkurs

Mail: support@byyond.ch

Michèle auf Instagram: https://www.instagram.com/michele_byyond/

Komm in die gobyyond Facebook-Gruppe mit noch mehr kostenfreiem Content: https://www.facebook.com/groups/gobyyond

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge von Bayern Podcast.

00:00:05: Ich freue mich so, so sehr einzutauchen mit euch in das heutige Thema – und gar nicht nur im heutigen Thema sondern auch in die folgenden Episoden, die kommen in den kommenden Wochen!

00:00:16: Wir widmen uns nämlich einem ganz besonderen Thema in den nächsten Wochen, nämlich den Thema Liebe, Partnerschaft und Beziehungen.

00:00:25: Und weil es immer besonders spannend ist nicht nur eine weibliche Sicht sondern auch eine männliche Sicht zu haben wird in den kommenden Wochen mein wunderbarer Ehemann und tatsächlich auch Geschäftspartner Oscar mit dabei sein.

00:00:38: wir werden also gemeinsam sprechen über die Themen die sich eröffnen.

00:00:42: Oscar so schön dass du da bei

00:00:44: bist!

00:00:44: Ja ich folge mich schon.

00:00:45: Issig Hallo allerseits und folge mir sehr auf das Thema.

00:00:48: Ja, also das heutige Thema dass wir uns ausgesucht haben ist ja die Frage der bin ich mit dir und wer bin ich ohne dich?

00:00:59: Ein Thema das auch in unserer Beziehung eine große Rolle gespielt hat.

00:01:02: Und da war denke ich ganz relevant.

00:01:04: es für viele Frauen überhaupt zu vielen Menschen aber insbesondere für die Frauen weil Wir ja beobachten dass so viele Frauen sich so verlieren In ihren Beziehungen.

00:01:16: Die kommen in einer Beziehungs Nach ein paar Jahren haben sich selber komplett verloren.

00:01:21: Das Tönt so ein bisschen platt ist aber eine Tatsache und lass uns dann mal gemeinsam eintauchen.

00:01:27: Ja, das ist eine spannende Frage auch ne große Frage natürlich.

00:01:31: Du hast es gerade von Frauen gesprochen die sich verlieren können.

00:01:35: Männer können sich auch verlieren.

00:01:37: also ich glaube dass kann für beide Seiten gelten.

00:01:41: Aber Ich denke die Themen auf die wir jetzt gleich eingehen betreffen die Frauen eher als die Männer.

00:01:48: Ja, und lass uns auch darüber sprechen.

00:01:50: was ist denn der Unterschied.

00:01:51: Wie verliert sich ein Mann in der Beziehung?

00:01:53: Weil ich merke gerade da haben wir als Frau kein Bewusstsein dazu.

00:01:57: Und was passiert bei den Frauen?

00:01:58: und vielleicht öffnet mir dein Raum

00:02:01: zu

00:02:03: wie es dem bei uns war.

00:02:04: Wir haben ja vorhin schon so ein bisschen vorbesprochen die wir diese Folge ein bisschen frame'n nicht mehr aber schon nach zwei Sätzen.

00:02:10: dass das wahrscheinlich anders kommen wird

00:02:13: Kann sein!

00:02:14: Das ist ja auch in Ordnung.

00:02:16: Ich meine wir sehen jetzt Ich bin in November, das sind die vierundzwanzig Jahre.

00:02:24: Eine lange Zeit und die Voraussetzungen eines Menschen oder beider Partnern in einer Beziehung verändern sich ja logischerweise über eine so lange Zeit hinweg.

00:02:35: Im November sind es schon zwanzig jahre.

00:02:38: Oh mein Gott!

00:02:39: Seht

00:02:40: ihr mal eine Hochzeit?

00:02:41: Okay

00:02:41: wow!

00:02:43: Darüber sprechen wir später.

00:02:44: Genau und als sie uns kennengelernt haben... war ich definitiv nicht weit.

00:02:50: heute bin.

00:02:51: Du weißt aber auch nicht, wer du heute bist!

00:02:53: Also lass uns doch hinschauen welche Voraussetzung bringt man denn mit als Partner oder Partnerin in einer Beziehung wenn wir uns danach verlieren?

00:03:04: Oder wenn es dieses Ich Bin nichts mehr ohne dich.

00:03:08: das war ja bei mir so ein bisschen so dass Ich hineingekommen bin in diese Partnerschaft, ja verliebt über beide Ohren.

00:03:15: Was ich bis heute bin!

00:03:18: Aber doch relativ zügig mich so sehr definiert habe über unsere Beziehung weil ich mich zum ersten Mal eigentlich sicher gefühlt hab, mich zum Ersten Mal also gehalten gefühlte und ich wies und radarseins Berechtigung begonnen hat über die Beziehungen zu definieren dass sich irgendwie Michelle sich halt so aufgelöst hat, relativ zügig.

00:03:42: Was ja dann auch unterstützt wird wenn man dann Kinder hat wo man sich als Frau sowieso so ein Mutter sein verliert und in diesem Gegend und Carey sein, das eigene Ich sich plötzlich komplett abflößern.

00:03:56: Total die Frage oder die Frage die dahinter liegt meines Erachtens ist wer ist man wenn man in diese Beziehung reinkommt?

00:04:04: Wie stabil oder wie gesetzt ist Identität?

00:04:09: Wer ist man da?

00:04:10: und das Spannende ist ja, wenn man sich kennenlernt und sich miteinander verliebt dann sprühen die Funken.

00:04:18: Und da spielt alles.

00:04:20: Da ist diese unsichtbare Anziehungskraft.

00:04:23: Wir haben auch darüber gesprochen was ist es denn, was uns angezogen hat?

00:04:30: Du hast mich mal gefragt, was bei mir war Und das war gar nicht so einfach, dir das zu beantworten.

00:04:39: Weil... Das ist ja eine Vielzahl von Dingen die da irgendwie einfach stimmig anfühlen.

00:04:47: und interessanterweise du hast gesagt ich war nicht der, du warst nicht die.

00:04:51: Ich war auch nach einem anderen Punkt und ich glaube wie du in diese Beziehung reingekommen bist und wie du dich darüber dann definiert hast hat das mir halt auch sehr entsprochen damals.

00:05:01: Also ich hab genau dieses Partner gesucht, offensichtlich nicht unbedingt bewusst aber offensichtlich habe ich genau dieses Banner gesucht neben dem dass du mir natürlich extrem einfach gefallen hast.

00:05:13: ja da braucht einiges um dich als Vorkopf zu verlieben und

00:05:18: Ja zu hundert Prozent weil... Du warst ja heute bei dir so etwas müssen wir schon machen Beide das traditionelle Rollenbild erfüllen.

00:05:28: Du warst erfolgreich, du warst immer so ein Geschäftsmann.

00:05:31: Ich weiß nicht, als ich dich zum ersten Mal gesehen habe und dich ja gar nicht mochte.

00:05:37: Und ich hab halt das andere Pendant von der Frau an der Seite eines erfolgreichen Mannes erfüllt.

00:05:44: Das ist auch dass sich man zu Hause mitbekommen hat.

00:05:47: Und es ist so crazy weil das hat so gar nichts mehr mit meinem heutigen Ich zu tun.

00:05:51: aber damals war's halt... Um mich stark zu fühlen, brauche ich einen starken Mann an meiner Seite.

00:05:58: Um mich wichtig und groß zu fühlnen, brauch ich jemandem der mir dieses Gefühl gibt.

00:06:04: Und aus dem heraus hat sich meine eigentliche, meine dysfunktionale Identität bestätigt im Zusammenzahlen mit dir oder was ja so crazy ist?

00:06:15: Ja total!

00:06:17: Und dann ist er die Frage wie entwickelt sich das weiter?

00:06:21: Genau!

00:06:22: Wir hatten ja zu Beginn deswegen auch, nachdem ich den Antrag gemacht hatte eine schwierige Phase wo sich dann halt plötzlich oder nicht so plötzlich aber auch Dinge diese Midsmatchen und diese Dysfunktionalität auch bei mir die ich damals in mir gezeigt habe.

00:06:41: Und da sind schon die Dinge aufeinandergepault oder?

00:06:44: Das war eigentlich ein heikler Moment denke ich.

00:06:48: Ja

00:06:48: voll!

00:06:49: Ich vermute, dass wir da beide bereits einen ersten Schritt gemacht haben.

00:06:54: Weil ich noch keinen großen, aber einen ersten Schritt gemacht habe, wo wir gesagt haben okay, wir müssen wahrscheinlich beide ein bisschen was ändern und mindestens mal ein Verständnis aufbringen für die anderen Positionen.

00:07:07: Ja das ist voll spannend, als du das sagst weil es ist bei mir nicht passiert.

00:07:11: Bei mir ist passiert... Und das finde ich jetzt super interessant!

00:07:15: Ich glaub dir sofort, dass du dort anderes Bewusstsein hat es.

00:07:20: Bei mir war's okay, ich muss den Schmerz... also ich war ja dort auch sehr eifersüchtig.

00:07:25: du warst ja sehr in diesem Freiheitsliebenden ...du warst so ein freier Junggeselle oder der das auch voll gelebt hat und ich war halt in meinem stillen Ich-Sein dass ich dort so wäre ich da halt so wahrer und das ist halt gecrashed.

00:07:43: Meine Schlussfolgerung war, wenn das funktionieren soll, muss ich mich zurücknehmen.

00:07:48: Muss sich meinen Schmerz wegdrücken?

00:07:53: Meine Eifersucht, die ja sehr schwierig waren und wir haben ein schwieriges Thema in unserer Anfangszeit... Die muss sich wegdrückend ist es ja nicht so dass sie verschwunden ist sondern ich habe den nur nicht mehr ausgesprochen.

00:08:03: und genau das ist der Punkt wo ich mich noch mehr verloren habe weil ich angefangen habe meine Wahrheit nicht mehr zu sprechen.

00:08:12: Der haben wir nie zu lieben.

00:08:13: Und das ist etwas, was so viele Frauen tun und ... Das wurde dann zu einem neuen Normal?

00:08:21: Ja, wobei das war ja auch nicht wirklich deine Wahrheit, diese Eifersucht.

00:08:25: Das war eine Prägung... Das

00:08:26: waren die Dysfunktionalität!

00:08:27: Genau.

00:08:28: Aber hat sich halt nach Wahrheit angefühlt.

00:08:30: Genau.

00:08:31: Wenn du aber dort diese gefühlte Wahrheit für dich weiter immer zum Ausdruck gebracht hättest Wäre das vielleicht tagtächtig noch kritisch geworden irgendwann, weil es war schon sehr dominant.

00:08:45: Und insofern versprechen wir nachher drüben was ist denn die eigene Wahrheit?

00:08:49: Ja voll.

00:08:50: Ja und eben aus Stichwort Entwicklung.

00:08:54: Die Entwicklung die dann stattgefunden hat war ja bei uns eine würde ich mal sagen wie sie bei viel stattfindet.

00:09:03: Wir haben Kinder bekommen du hast sehr stark diese Rolle ausgefüllt als Mutter, nebenbei gearbeitet.

00:09:12: Ich war der Hauptverdiener und so hat sich ja eigentlich alles noch immer weiter gefestigt.

00:09:19: oder diese Identität deine, meine und die, die wir als Paar gelebt haben und als Familie gelebt hatten also so der Alltag Nimmt ihr dann so überhand?

00:09:32: Das ist ja völlig... Ja,

00:09:32: voll und das meine ich.

00:09:34: Und ich glaube jetzt hast du was Wichtiges gesagt.

00:09:36: Geh mir jetzt noch mal als Mann und Frau vergleichen.

00:09:39: Meine Realität war ... Ich bin hauptsächlich Mutter auch, wo ich noch habe auch gearbeitet aber ich war ja hauptziechlich Mutter.

00:09:48: Jetzt sind wir nachhalb der Familie und Ehefrau und Du hattest halt immer dieses Klarer Leben nach außen!

00:09:56: Du warst eben auch Geschäftsführer einer Firmenart war es auch erfolgreich in deinem Job.

00:10:03: Und ich hab's mal, wenn ich jetzt so zurückdenk, ja, ich will das gar nicht kleiner machen!

00:10:06: Ich habe doch immerhin aus der Partiestudio neben den kleinen Kindern absoliert und trotzdem hat sich das nie so angefühlt.

00:10:13: Ich weiß noch, ich war ja über Monate, bin ich um vier Uhr früh aufgestalten, um zu lernen bis die Kinder aufstehen.

00:10:22: Das hatte immer zwei drangige Priorität oder dass man immer Kind an Familie war übergeordnet und das hat halt gemacht, dass ich mich als Michelle gar nicht mehr gekappt habe.

00:10:36: Und ich glaube, das passiert vielen Frauen die in dieser Rollverteilung drin sind und ich glaube es ist auch der Grund weshalb plötzlich dieser Wunsch nach der Persönlichkeitsentwicklung, nach diesem Werbein Ich denn?

00:10:49: Plötzlich der Großwert sehr viel schneller als bei den Männern, das der Fall ist oder?

00:10:54: Weil die Männer immer noch so ein Leben außerhalb haben häufig.

00:10:58: Zumindest wenn man zu traditionell ausgestellt ist.

00:11:00: Das verändert sich ja aber wir haben halt genau dieses Bild bedient.

00:11:05: Ja total!

00:11:06: Also heute eben sagst du, das traditionelle Bild bei den Jungen ist ja so dass auch nicht bei allen.

00:11:13: dogischerweise gibt es da ja alle Formen von Beziehung oder alle Philosophien.

00:11:19: Aber bei den Jungen ist schon so, dass dieses Ausluten von wer ist man?

00:11:27: Was ist ein wichtig wie lässt sich das vereinen?

00:11:30: Das ist heute natürlich viel prägender dominanter als es noch vor fünfzehn-zwanzig Jahren war logischerweise

00:11:37: Und unbedingt, aber die haben auch schon viel mehr Bewusstsein.

00:11:40: Ja genau!

00:11:41: Oder?

00:11:41: Also das Thema Bewusstseins-, Mindset-Persönlichkeitsentwicklung was heute ja so schon wieder überflutet, das gab es ja so noch gerade.

00:11:48: Ja total und deshalb von wegen Bewusst seines.

00:11:51: Mir war zum Beispiel überhaupt nie bewusst und ich habe mir auch keine Gedanken dazu gemacht als du jetzt Osterparties studiert hattest abgeschlossen hat dass deine eigene Praxis eröffnet hast.

00:12:01: Das war für mich erfolgreich.

00:12:02: Ich hatte eine erfolgreiche Frau Und total interessant, dass das für dich sich nicht so angefügt hat.

00:12:11: Also so können sich diese Bilder eigentlich weiterziehen und eben immer weiter festigen.

00:12:20: Dann kommt es vielleicht irgendwann mal zum Punkt wie es bei dir auch gekommen ist wo du gesagt hast hey jetzt irgendwie meinst du kurz?

00:12:33: Was läuft da?

00:12:35: Und zurück zu unserer Ausgangsfrage, ist ja bei mehr dann in der Entwicklung geworden, in den zukünftigen Folgen danach auch näher drüber sprechen.

00:12:43: Kann ja dieses Bewusstsein von Ich hab dich in Anführungszeiteln benutzt?

00:12:51: Natürlich unbewusst!

00:12:53: Damit ich mich glücklich fühle, damit ich mich ausgefüllt fühle.

00:12:56: Damit ich gebraucht fühle und mich geliebt fühle!

00:12:59: Du musst das immer machen, damit es mir gut

00:13:02: geht.".

00:13:02: Das habe ich so krasstdelegiert... du warst eine krasse Projektionsfläche für mich, wo auch Streit zwischen uns... Ich weiß nicht ob du dich erinnern kannst, da konnte ich acht lang reinen.

00:13:17: Für mich oder so... Ich war so im Drama wenn unsere Harmonie aus dem Lot gekommen ist.

00:13:24: Das war für mich das Schlimmste, weil ich nichts in mir hatte was mich hat Stabilität empfinden lassen.

00:13:35: Und das war ja mein Weg dann.

00:13:37: und deshalb auch zur Ausgangsfrage wer bin ich ohne dich?

00:13:39: Wer bin ich mit dir?

00:13:41: Und es gibt ja diesen berühmten Moment, den ich auch immer wieder in unseren Programmen zitiere.

00:13:45: In damalsen Sardinien vor, weiß nicht mehr, drei, vier Jahre ist das glaube ich her, weil ich zu dir sage, okay, ich fühle gerade so deutlich... Ich liebe dich so sehr und brauche dich nicht mehr!

00:13:56: Das war dein Glück?

00:13:58: Ja und deine Antwort war, oh mein Gott, das war ja ich so.

00:14:01: Ja also, ich hab mich ganz auch wenn ich das sage, weil das war für mich wirklich der Moment Wo ich so angekommen war, in mir und gemerkt habe jetzt kann das erst ganz auf Augenhöhe stattfinden.

00:14:15: Das ist erst vor vier Jahren.

00:14:18: Ja total spannend oder.

00:14:19: man kann aber auch noch mal einen kurzen Blick zurück.

00:14:22: Wir können uns überlegen was wäre gewesen wenn du jetzt oder weil dieses System dass wir uns aufgebaut haben oder das familiäre System mit Klarrollenverteilung Kinder hat ja wunderbar funktioniert.

00:14:37: Man darf, man kann sich auch überlegen was wäre gewesen wenn du jetzt vor fünfzehn Jahren dir so grundlegende Fragen gestellt hättest und gesagt hätte ich muss da mal genauer hinschauen.

00:14:49: Weil das hätte ja unser System durcheinander gebracht.

00:14:54: Ich glaube wir sprechen eine Anruffolge auch noch darüber.

00:14:56: Da freue ich mich sehr darauf Und das ist ja etwas was Wenn so ein System, wenn so ein funktionierendes System da ist Das in Frage zu stellen ist schon noch mal was anderes, als wenn sagen wir ja das System fünfzehn Jahre funktioniert hat die Kinder sind irgendwo einigermaßen erwachsen.

00:15:15: Also was ich sagen will ist Wenn man in einer Schicht in einem Gefüge befindet Beziehung mit Kindern alles läuft wie am Schnirten dann ist es ist das Ausbrechen aus dieser dysfunktionalen Identität und unserer Anspruchsfollow weil damit dieses etablierte System in Farbe gestellt wird.

00:15:39: Ja, natürlich!

00:15:40: Und das ist nicht nur das System sondern auch genau für die Individuen.

00:15:45: Das fühlt sich bedrohlich an.

00:15:46: Ich wollte nur sagen dass diese Hineinschlitterung in diesem System oder?

00:15:52: Das ist nicht mal so verwunderlich, dass es geschieht weil das auch Teil dieses Funktionierens ist.

00:15:59: Natürlich,

00:15:59: aber das gehört zum kollektiven Gesellschafts-Gerätikengesellschaftssortur nach wie vor für die Menschen in unserem Alter zumindest.

00:16:10: Lass uns so langsam zum Abschluss kommen!

00:16:12: Ich mache noch eine Frage, die ich dir gerne erstellen möchte weil wir vorhin von einem Versuch gesprochen haben und davon dass du als jemand sehr freiheitsliebend in die Beziehung gekommen bist Und das ist ja nichts Falsches per se.

00:16:28: Für mich hat sich das aber sehr falsch angefühlt, weil Freiheit immer bedeutet hat ohne mich und das habe ich natürlich sehr persönlich genommen, konnte das auch nicht einordnen hatte auch immer Schiss dass wenn du dann deine Freiheit lebst, dass da irgendeine andere kommt die dann besser schöner ist.

00:16:45: Das heißt für Wuster all das was ich mich halt nicht gesehen habe, weil das dir das dann bedient und du weg bist.

00:16:52: Jetzt aus der heutigen Sicht fühle ich das ja komplett anders.

00:16:55: Und ich sehe heute, wie wichtig es ist, dass wir als Partner und Partnerin unsere Freiheiten leben.

00:17:06: Wisst du das denn?

00:17:07: Wie viel Freiheit erträgt ein Einliebe?

00:17:11: Und wieviel braucht's auch in einer Liebe?

00:17:14: Definiere Freiheit!

00:17:16: Ja klar.

00:17:17: Ich glaube, dass darum gehts oder?

00:17:20: Freiheit... heißt für mich mir den Raum nehmen zu können, den ich brauche persönlich um glücklich zu sein.

00:17:31: Ganz banal gesagt und das hat gar nichts mit dir zu tun, sondern es hat nur mit mir zu tun.

00:17:37: Ja genau!

00:17:37: Das ist der Sprengabdruck.

00:17:40: Und wenn ich mal in den Bergen bin ein paar Tage alleine, dass ist für mich totale Freiheit was nicht damit zu tun hat eben mit dir, beziehungsweise das ist nicht bereit zum ersten Abend vermisste und nach zwei drei Tagen sowieso.

00:17:58: Aber ich genieße das total.

00:18:00: Und dieses Gefühl von... Ich kann da genau mein Ding machen und ich weiß – und es gehört zu diesem Freiheitsgefühl, zu einem guten Freiheitsgevielerzug – dass wissen, dass dich das nicht

00:18:12: stresst.".

00:18:13: Wenn ich mir meine Freiheit mitnehmen müsste und ich würde dabei immer denken, ja jetzt Michelle ist wieder gestresst deswegen oder ich würde so einen Druck spüren.

00:18:22: Ja wann kommst du denn?

00:18:23: Wider

00:18:24: schlechtes Gewissen haben.

00:18:28: Dann wäre das eine Beeinträchtigung meines Freiheitsgefühls Und das finde ich extrem wichtig dass man den Raum sich nehmen kann denen man braucht der sich gut anfühlt und logischerweise ist es aber so Das steht ja letztlich, muss das Jahr in einer Balance stehen.

00:18:48: Die beiden in einer Beziehung gerecht wird.

00:18:52: und wenn mein Freiheitsgefühl jetzt eines wäre, wo ich sage, ich brauche neunzig Prozent der Zeit, brauche ich für mich ... Wenn das bei dir auch so ist dann können wir trotzdem uns sehr lieben.

00:19:06: Du wärst vielleicht eher eine Fernbeziehung oder was immer.

00:19:08: Wir könnten sehr verbunden sein aber ihr hätten beide selber Bedürfnis okay?

00:19:12: Und ich glaube diese Balance zu finden, von meiner Freiheit leben zu dürfen ohne dass es die Freiheit des anderen beeinträchtigt.

00:19:23: Beziehungsweise das die auch getragen wird und ungekehrt meidseitig.

00:19:27: ich glaube das ist etwas wichtig und deshalb schließt sich das überhaupt nicht aus.

00:19:32: im Gegenteil Ich finde eigentlich was extrem Schönes große Liebe Freiheit

00:19:41: miteinander

00:19:42: verbinden zu können.

00:19:43: Und das ist halt auch der Weg dahin eben seine Dysfunktionalität da drin zu erkennen, wenn wir es persönlich nehmen und dass ein persönlicher Trigger wird wie das bei mir früher war und dann aber ist es ja auch so ein wunderbares Wachstumspotenzial weil es auch die Möglichkeit bietet über Bedürfnisse zu sprechen.

00:20:03: also ich durfte hier lernen auf meinem Weg und auf dem Weg mit dir jetzt schon viel früher, gar nicht erst seit ein paar Jahren.

00:20:12: Sondern in diesen vielen Jahren wo wir gemeinsam unterwegs waren und ich noch gar nicht so viel Bewusstsein hatte war es ja doch der Weg von uns das wir viel geredet haben darüber und ich erkennen durfte dass es auch ein Geschenk ist wenn beide oriental leben und wieder zusammenkommen, sich das noch überfruchtet.

00:20:35: Und du mir ja auch immer und immer wieder mich so bestärkt hast in dem mir das Gleiche zu nehmen, weil das musste ich lernen!

00:20:44: Das haben wir einen Riesenbeitrag unserer Beziehung.

00:20:47: Ja, das glaube ich auch vorbei.

00:20:48: Ich finde es schön dass sie sagen, wir hätten viel darüber gesprochen, weil wir haben auch viel darüber gestritten.

00:20:56: Du hast gesagt, du hättest quasi gelernt... Ich auszudrücken oder zu kommunizieren.

00:21:02: Ich habe immer das Gefühl gehabt, du kommunizierst Britenmeer und ich versinke im Schweig.

00:21:07: Du

00:21:07: warst auch in dem Schweig?

00:21:08: Weil ich gar nicht... Ich konnte gar nicht sprechen über diese Dinge.

00:21:12: Ja

00:21:12: aber auch du hast es ja dann mit der Zeit gelernt.

00:21:15: Genau!

00:21:16: Ich spreche nicht von den ersten ersten Jahren.

00:21:19: Aber da haben wir halt beide unseren Weg gemacht.

00:21:23: Wir

00:21:23: mussten ja auch Kommunikation lernen und das wäre auch ein toller Pop-Cast.

00:21:26: Das wäre ein toler Pop-Gast.

00:21:27: Vielleicht

00:21:27: kriegen wir da noch ein paar dran.

00:21:30: Ich glaube, wir bringen uns jetzt zu einem Abschluss.

00:21:32: Hast du noch so einen Abschlusswort zum heutigen Tag?

00:21:35: Ja der Titel ist ja Wer bin ich mit dir und wer bin ich ohne dich?

00:21:38: Und wir haben jetzt sehr viel darüber gesprochen auch wie das in der Vergangenheit war Wie sich das entwickelt hat.

00:21:46: Du hast es mit diesem Zitat von vor vier Jahren schon auf den Punkt gebracht oder.

00:21:52: Das Schöne ist schon wenn man sagen kann dass es so wunderbar formuliert, oder?

00:21:59: Ich liebe dich so sehr.

00:22:01: Aber ich brauche dich

00:22:01: nicht wirklich zu sein.

00:22:04: Und ich finde das ist eigentlich wirklich etwas sehr erstreckenswertes.

00:22:08: Ja,

00:22:08: voll.

00:22:10: Spaß genau!

00:22:10: Ja, toll.

00:22:12: Ich liebe Dich.

00:22:15: Wundervoll Damit, ihr Lieben.

00:22:18: Danke, dass ihr dabei wart!

00:22:19: Wenn euch diese Folge gefallen hat dann geht uns doch ein Like, schreibt auch super gerne eure Kommentare.

00:22:24: Wir möchten natürlich wissen ob ihr das mögt wenn ihr auch zu zweit hier mal auftauchen und mit euch sprechen und freut euch schon auf die nächste Folge.

00:22:32: da wird es ein paar Insights geben aus der Beziehungskiste von Oscar & Mia.

00:22:37: und bis zum nächsten Mal.

00:22:40: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.